Byron Bay

Mein nächster längerer Aufenthalt habe ich im Surfer und Hippie Städtchen Bayron Bay verbracht. Das Städtchen liegt ca. 200 Kilometer südlich von Brisbane und ist durch die große und sehr lang gezogene offene Bucht ein ideales Surferparadies. Ein Besuch in Byron Bay ohne eine weitere Surfstunde wäre daher ein absolutes no go. Aus diesem Grund habe ich direkt im Hostel eine Stunde oder besser gesagt 3,5 Stunden gebucht. Der Unterricht war super da durch, dass auf sechs Schüler zwei Lehrer kamen, konnten wir alle sehr viel profitieren und es war uns allen möglich die eine oder andere Welle zu erwischen und sie sogar zu surfen.

Sonnenaufgang am Byron Bay Leuchtturm

Am Samstag morgen hiess es für mich Fühaufstehen, den um 5:30 ist Sonnenaufgang. Ein Spektakel, welches man hier am östlichsten Punkt des australischen Festlandes auf jeden Fall gesehen haben muss. Leider ist es zur Zeit, auf Grund der aktuellen Buschfeuer, ziemlich Rauchig so dass der Sonnenaufgang etwas weniger spektakulär ausfällt als ich mir das vorgestellt habe. Dennoch hat sich das frühe Aufstehen und die kleine Wanderung zum Leuchtturm gelohnt und mir sind einige schöne Bilder des Sonnenaufgangs gelungen.

Ti-Tree Lake

Was könnte nach einem langen Tag besser sein als ein Bad im nah gelegenen Ti-Tree Lake? Wenn Teebaumpflanzen an einem See wachsen, tropft ihr übernatürliches Öl ins Wasser und erzeugt so etwas wie ein „medizinisches Bad“. Durch das Öl wird das Wasser mys­tisch Schwarz gefärbt. Man könnte sagen, dass das Wasser nicht sehr einladend wirkt, aber es ist total frisch. Und das Teebaumöl wirkt Wunder auf der Haut. Allerdings mussten wir den See ganz schön lange suchen, da er etwas versteckt liegt.

Minyon Fall

Heute stand eine Wanderung am Minyon Fall an. Wenn man sich die Bilder im Internet so ansieht könnte man meinen, dass dies das Paradies auf Erden ist. Das mag schon sein, vorausgesetzt es hat in den Tagen davor genug geregnet und der Fluss ist voll mit Wasser. Da es aber be­kann­ter­ma­ssen in Australien schon seit längerer Zeit sehr trocken ist, ist auch der Fluss komplett ausgetrocknet, dies wiederum bedeutet dass da kein Wasserfall ist. Dennoch lasse ich mir die Wanderung zum Fusse des Wasserfalls, wo sich ein wunderschönes natürliches Schwimmbecken befinden soll, nicht nehmen. Anders als mein Gefährte liebe ich es ein kleines Abenteuer zu erleben und über Felsen oder umgestürzte Baumstämme, die uns den Weg versperren, zu klettern. Nach ca. 50 min Wandern sind wir am Fusse des Wasserfalles angekommen. Leider führt nur ein Weg dort hin so dass wir den selben Weg wieder zurück gehen müssen. Als wir schliesslich wieder beim Hostel ankommen sind wir beide müde und wir lassen den Tag gemütlich ausklingen, er beim Leuchtturm und ich am Strand.

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