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Christchurch

Lake Tekapo

Damit die Fahrt von Queenstown nach Christchurch nicht zu lang wird, wird die Strecke in zwei Tagen zurück gelegt. Am ersten Tag fahren wir nach Lake Tekapo, der Ort ist mit ca. 370 Einwohnern nicht sehr gross. Der Lake Tekapo ist für sein türkisfarbenes Gletscherwasser und den spektakulären Sternenhimmel bekannt und daher auch ein beliebtes Fotomotiv. Da das Wetter nicht auf unserer Seite war kann ich leider nicht beurteilen ob dies auch stimmt. Das Örtchen ist auf jeden Fall sehr schön und bei gutem Wetter sicher einen Besuch wert.

Lake Tekapo

Christchurch

Nach der Nacht in Lake Tekapo geht am nächsten Tag die Reise weiter nach Christchurch. Christchurch ist die grösste Stadt der Südinsel und wird auf Grund der vielen Grünflächen und dem Avon River auch „Gartenstadt“ genannt. Am 22. Februar 2011 wurde die Stadt von einem Erdbeben der Stärke 6,3 erschüttert. Nach dem Beben wurde die ganze Innenstadt von Christchurch für mehr als zwei Jahre abgesperrt. Auch heute befindet sich die Stadt immer noch im Wiederaufbau. Die Stadt hat also sowohl Geschichtlich wie auch im Bezug zur Natur sehr viel zu bieten. Da ich hier etwas länger bleibe habe ich genügend Zeit die Stadt zu erkunden und Wandern zu gehen.

Street Art

Meine erste Wanderung führt mich entlang vom Avon River nach New Brighton Beach. Die Wanderung ist vom Gelände her eher einfach da es meistens flach dem Fluss entlang geht. Die Landschaft ist in ständigem Wechsel, war man gerade noch in einer Stadt ist man nach einigen Minuten bereits ausserhalb und mit der Natur alleine. Immer wieder kommen mir andere Spaziergänger und Fahrradfahrer entgegen. Nach ca. 2,5 Stunden erreiche ich den Ort New Brighton, da ich nach der Wanderung ganz schön hungrig war bestellte ich mir in einem Café erst mal etwas zu essen. Nach der kleinen Stärkung sehe ich mich noch ein wenig im Ort um bevor ich mich mit dem Bus auf den Rückweg mache.

Avon River
New Brighton Pier

Die zweite Wanderung unternehme ich gemeinsam mit einer Kollegin, welche ich auf meiner Reise kennen gelernt habe. Mit dem Bus fahren wir zur Gondelstation von Christchurch. Von der Bergstation aus machen wir uns auf den Weg nach Lyttelton und geniessen während des Abstiegs die Aussicht auf den Hafen und die umliegenden Berge. Nach etwas mehr als 1,5 Stunden erreichen wir Lyttelton und sehen uns etwas im Ort um. Eigentlich wollten wir hier etwas zu essen kaufen und uns im Hafen hinsetzen und entspannen, leider entspricht der Hafen nicht unseren Vorstellungen und so entscheiden wir uns im Ortzentrum unsere Snacks zu essen. Während wir essen beschliessen wir den kurzen aber steilen Weg zurück zur Bergstation hoch zu wandern. Für die 2,1 km benötigen wir nicht mehr als 38 min und sind somit schneller wieder bei der Bergstation als gedacht. Da der Aufstieg sehr anstrengend war entscheiden wir uns mit der Gondel ins Tal zu fahren. Mit dem Bus kommen wir wieder zurück zu unserem Hostel.

Aussicht nach Lyttelton
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Queenstown

Meinen nächsten längeren Aufenthalt verbringe ich in Queenstown. Queenstown ist die dritt grösste Stadt der neuseeländischen Südinsel und liegt am Ufer des Lake Wakatipu am Fusse der Südlichen Alpen. In Queenstown gibt es für jeden das richtige Angebot, sei es Speed Boot fahren oder Bunge springen für die Adrenalin Junkies oder das erkunden der Weingüter und historische Bergbauorte für solche die es lieber etwas gemütlicher haben. Im Winter sind die Skigebiete in den Remarkables und am Coronet Peak die Hauptattraktionen. Nachdem wir unsere Zimmer im Hostel bezogen hatten machten wir uns auf den Weg zur Gondelbahn welche uns zum Bob’s Peak bringt. Von hier hat man eine tolle Aussicht über Queenstown. Nach einigen Luge-Fahrten, eine Art Go-Kart, machten wir uns auf den Rückweg ins Zentrum um gemeinsam etwas zu essen.

Queenstown

Da ich eher zu den Leuten gehöre, welche Abenteuer mögen, habe ich mich für den nächsten Vormittag zum Canyoning angemeldet. Das Canyoning beinhaltet neben dem „schwimmen“ im Canyon auch zwei Zip-Lines, abseilen an der Felswand, einen Wasserfall hinunter rutschen und einen Sprung von einer Klippe. Natürlich werden wir auch hier bevor es losgeht entsprechend ausgerüstet und durch unsere Tourguides vorbereitet. Das Canyoning mach sehr viel Spass ist aber auch ziemlich anstrengend und so kommen wir alle nach ca. 4 Stunden glücklich und etwas erschöpft zurück. Entsprechend gemütlich verbringen wir den Nachmittag in Queenstown.

Milford Sound

Wieder einmal heisst es für mich frühaufstehen, denn es steht ein Ausflug nach Milford Sound auf dem Programm. Milford Sound lässt sich ein bisschen mit den Fjorden in Norwegen vergleichen, und liegt im Fiordland National Park. Die Fahrt dauert 4 Stunden und führt entlang von Flüssen und Bergen auf einen Pass und dann wieder runter zum Hafen. Hier wechseln wir vom Bus aufs Boot. Die Bootstour dauert ca. 1,5 Stunden und führt uns für kurze Zeit aufs offene Meer. Während wir unterwegs sind und die Aussicht geniessen heisst es Augen offen halten und Ausschau nach Delfinen halten. Ausser einigen Seebären können wir leider keine andere Tiere sichten. Nachdem wir wieder im Hafen angekommen sind ging es auch schon wieder auf die Rückreise.

Monkey Creek
Milford Sound
Bowen Falls

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Wanaka

Am nächsten Tag hiess es mal wieder früh aufstehen, denn wir starten um 7:30 Uhr in Richtung Wanaka. Nach 30min fahrt machen wir die erste Pause und auch gleich eine kleine Wanderung. Wir besuchen den Lake Matheson, hier kann man bei klarem Wetter wunderschöne Fotos von den Bergen die sich im See spiegeln machen. Das Wetter war zwar nicht perfekt aber dennoch sind einige sehr schöne Bilder entstanden. Ca. 1.5 Std. dauert der Rundweg und bevor wir wieder in den Bus einsteigen reicht die Zeit um noch etwas zu trinken und zu essen zu holen.

Lake Matheson

Auf der Weiterfahrt wird das Wetter immer besser und so haben wir als wir nach ca. 4 Stunden Wanaka erreichen, blauen Himmel, Sonnenschein und eine angenehme Temperatur. Um uns einen Überblick über Wanaka zu verschaffen entscheiden wir uns den Mount Iron Track zu machen. Der Track ist ein einfacher 4.5km langer Rundwanderweg und oben angekommen hat man eine 360° Panoramaaussicht auf Lake Wanaka, Pisa-Kette, Clutha River und die Südlichen Alpen. Nach einer kurzen Verschnaufpause machen wir uns wieder auf den Weg in das Städtchen um etwas zu Abend zu essen.

Lake Wanaka
Aussicht vom Mount Iron
Wanaka Willow
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Franz Josef

Die Strecke von Mahinapua nach Franz Josef ist eine der kürzeren auf meiner Reise und daher Starten wir gemütlich um 10:00 Uhr. Der Ort Franz Josef wurde nach dem gleichnamigen Gletscher benannt, dieser wurde 1865 vom deutschen Entdecker Julius von Haast nach Franz Josef I. von Österreich benannt. Franz Josef lädt zu sehr vielen verschieden Aktivitäten ein wie zum Beispiel, wandern, Fallschirmspringen, Heli Hike, Quad Bike fahren oder eine Kajak Tour. Da für viele der Aktivitäten gutes Wetter benötig wird und dies in der Zeit in der wir vor Ort waren leider nicht der Fall war habe ich mich für eine Quad Bike Tour am nächsten Tag angemeldet. Den Abend vom 25. Dez. verbringen etwas ruhiger mit einem gemeinsamen Abendessen im Pub in der Nähe der Unterkunft und anschliessenden Gesellschaftsspielen im Aufenthaltsraum.

Franz Josef Gletscher

Das Quad Bike dauert ca. 2 Stunden und führt mich nach einem kurzen Übungspark durch den Regenwald und einmal kreuz und quer durch den Waiho River. Natürlich bleibt man bei der Fluss Durchquerung nicht trocken, aber dank der guten Ausrüstung die uns zur Verfügung gestellt wurde, wurde man nur minimal nass. Nach einer weiteren abenteuerlichen Fahrt durch den Regenwald kommen wir wieder zurück zum Zentrum.  Da ich mir den Gletscher trotz dem schlechten Wetter ansehen will, mache ich nur eine kurze Pause im Hostel bevor ich mich auf den Weg zum Aussichtspunkt mache. Die Wanderung dauert ca. 1.5 Stunden und führt zu Beginn der Strasse und dem Fluss entlang. Nach ca. 45min überquere ich die Strasse und folge dem Weg durch den Regenwald bis ich schliesslich beim grossen Parkplatz ankomme. Von hier sind es nur noch ein paar Minuten bis zum Aussichtspunkt. Nachdem ich einige Minuten Pause und Bilder gemacht hatte begann es plötzlich zu Regnen und kurz darauf wechselte es von Regen in Hagel. Dies war für mich das Zeichen den Rückweg anzutreten.

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Lake Mahinaupa

Der Ort Mahinaupa ist nicht besonders gross oder sehr bekannt. Vor einigen Jahren hatte ein Tourbus der KiwiExperience eine Panne und so musste eine Notunterkunft gefunden werden. Die einzige verfügbare Unterkunft war das Pub direkt an der Strasse. Die Inhaber waren sehr freundlich und beherbergten die ganze Gruppe und es herrschte trotz der Panne eine tolle Stimmung. Seither ist es Tradition, dass der Kiwi Bus dort Halt macht. Da wir am 24. Dezember dort eintrafen und somit Weihnachten dort verbrachten gab unser Chauffeur Greg uns die Aufgabe Kostüme für die Weihnachtsparty zu organisieren. In der kurzen Zeit kamen die lustigsten Outfits zustande und es herrschte eine ausgelassene Stimmung. Wir feiern mit Karaoke, Billard und einigen Drinks bis spät in die Nacht.   

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Westport

Nach ca. 4 Stunden Fahrt kommen wir in Westport an. Westport ist ein kleines Städtchen mit 4’000 Einwohnern. Kurz nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten gab es auch schon Pizza zum Abendessen und als alle bereit waren ging es los zum Strand. Da das Wetter ganz ok war konnten wir ein Lagerfeuer machen, allerdings waren warme Kleider ein Muss. Wir spielten noch einige Runden „Werwölfe“ bevor wir wieder zurück ins Hostel fuhren.

Am nächsten Tag hiess es für einige von uns wieder etwas früher aufstehen und sich für die Surfstunde bereit machen. Wir wurden direkt beim Hostel mit Neoprenanzügen ausgerüstet und von dort mit einem kleinen Shuttle zum Surf Spot gebracht. Nach einer kurzen Einführung hiess es Board schnappen und sich auf die Wellen stürzen. Ca. 1.5 Stunden sind wir im Wasser und versuchen die perfekte Welle zu erwischen als die Surfstunde zu Ende geht. Statt uns zurück zum Hostel zu bringen, werden wir zu einem kleinen Strand Café in der Nähe gebracht. Dort können wir einen kurzen Spaziergang zu einem Aussichtspunkt machen. Als wir am Aussichtspunkt ankamen wunderten wir uns zuerst ein bisschen warum dieser Ort besonders sein soll. Je länger wir uns umschauten desto mehr erkannten wir den Grund. Auf den Felsen am Ufer entspannten sich unzählige Seebären und je länger man sich umsah, desto mehr konnte man entdecken. Auf dem Rückweg zum Café trafen wir auf unsere Freunde vom Bus.

Surf-Spot

Pancake Rocks

Auf dem Weg nach Mahinapua kommen wir an den bekannten Pancakes Rocks vorbei. Natürlich legen wir auch hier einen Zwischenstopp ein und wir haben genügend Zeit die Steinformationen zu besichtigen. Die Steinformationen erhielten ihren Namen aufgrund ihres Aussehens. Die Felsen entstanden über mehrere Jahre  im Meer mit abwechselnden Schichten aus Sand – und Kalkstein. Durch Erdbeben wurde der Meeresboden angehoben und trockengelegt. Regen und Wind begannen den weicheren Sandstein abzutragen, dadurch entstanden Klippen und Schluchten mit horizontalen Einschnitten, welche an Stapel von Pancakes erinnern. Nach dem Stopp bei den Pancake Rocks erreichen wir nach ca. 1.5 Stunden Fahrt Lake Mahinapua und somit unser Ziel für diesen Tag.

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Abel Tasman

Südinsel

Nach meinem Aufenthalt in Wellington mache ich mich auf den Weg auf die Südinsel. Um auf die Südinsel zu gelangen steigen wir in Wellington in die Fähre und fahren nach Picton. Als wir nach ca. 3 Stunden in Picton ankommen heisst es Gepäck abholen und in den Bus nach Abel Tasman einsteigen. Nach ca. 3 Stunden Busfahrt kommen wir schliesslich in Abel Tasman an. Abel Tasman wurde am 13. Dezember 1642 vom Niederländer Abel Tasman entdeckt und nach ihm benannt. Abel Tasman war der erste Europäer welcher Neuseeland erreichte. Wir übernachten im Örtchen Kaiteriteri, der Ort liegt in der nähe von Marahau, welcher das Haupttor zum Abel Tasman Nationalpark ist. Bevor wir uns am nächsten Tag auf den Weg nach Westport machen, habe ich mich gemeinsam mit vier weiteren Tour-Mitgliedern für eine Kajak-Tour angemeldet. Die Tour Startet im Sandy Bay und führt uns an wunderschönen Stränden und den Split Apple Rock vorbei. Der Split Apple Rock ist eine Felsformation und hat die Form von einem halbierten Apfel. Gemäss den Maori wurde der Felsen von zwei verfeindeten Göttern gespalten, welche um seinen Besitz stritten. Die Kajak-Tour dauert insgesamt 3 Stunden und so kommen wir gerade rechtzeitig zu unserem Hostel zurück um noch etwas kleines zu essen bevor die Fahrt weiter geht.

Split Apple Rock
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Wellington

Ein Stopp in Neuseelands Hauptstadt darf natürlich auf meiner Reise nicht fehlen und so verbringe ich mehrere Nächte in der zweit grössten Stadt. Wellington ist nach Russel (Paihia) und Auckland die dritte Hauptstadt Neuseelands. Als erstes machen wir einen Ausflug zum Mount Victoria Lookout, von hier hat man eine schöne Aussicht auf Wellington. Da das Wetter nicht ganz mitspielte war die Sicht etwas eingeschränkt und man konnte nicht so weit in die Ferne schauen. Am nächsten Tag ist aufgrund des Wetters ein Indoor Programm angesagt und so machen wir uns auf den Weg ins Te Papa Museum. Im Te Papa Museum werden diverse Objekte aus den Bereichen Kunst, Geschichte Neuseelands, Matauranga Maori (Maori-Wissen) und pazifische Kulturen gezeigt. Besonders gut hat mir der Bereich über Neuseelands Natur und Tierwelt gefallen.

Mount Victoria Lookout

Botanical Garden

Zum Glück wurde das Wetter von Tag zu Tag etwas besser und so besuchten wir am Tag darauf den Botanischen Garten. Für den Weg nach oben wählten wir die Cable Car und nach ein paar Minuten Fahrzeit erreichen wir den Startpunkt vom Botanischen Garten. Von hier aus spazieren wir einmal kreuz und quer durch den Garten  bis wir beim Space Center in der Nähe der Bergstation der Cable Car ankommen. Nach einem Besuch im Planetarium und im Museum machen wir uns zu Fuss auf den Rückweg in die Stadt.

Cable Car

Red Rocks Walk

Am nächsten Tag fahren wir mit dem Bus ca. 30min raus aus der Stadt zum Owhiro Bay. Von hier machen wir uns auf eine ca. 2 Stündige Wanderung zu den Red Rocks. Der Weg führt der Küste entlang und ist ebenfalls mit dem Auto befahrbar, allerdings nur mit einem 4×4 Antrieb und entsprechender Erfahrung. Bei den Red Rocks angekommen setzen wir uns kurz hin und geniessen die Aussicht, nach einer Weile entdecken wir auf einem Felsen in der Nähe mehrere Seebären. Wir beobachteten noch etwas die Seebären bevor wir uns wieder auf den Rückweg zur Bushaltestelle und zum Hostel machten.

Seebären

Costal Walk

Der letzte Tag in Wellington ist auch Wettertechnisch der schönste, daher entscheide ich mich, einen Spaziergang entlang der Küste zu machen. Dabei komme ich an vielen schönen Stränden vorbei. Nach etwa einer Stunde komme ich in die Nähe des Flughafens und entdecke in einem Hügel ganz in der Nähe ein Hollywood ähnlicher Wellington Schriftzug. Nachdem ich einige Bilder vom Schriftzug und von der Aussicht gemacht habe mache ich mich wieder der Küste entlang auf den Rückweg.

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Taupo

Nach dem wir in Rotorua am zweit grössten See der neuseeländischen Nordinsel waren, führt unser Weg nun zum grössten See der Nordinsel nach Taupo. Taupo befindet sich nur ca. 63 km südwestlich von Rotorua und hat rund 22’300 Einwohner. Bevor wir in Taupo ankommen machen wir noch einen Zwischenhalt bei den Huka Falls um uns etwas die Beine zu vertreten und die Wasserfälle zu bestaunen. In Taupo angekommen hiess es erstmal Zimmer beziehen und für den anstehenden Segelausflug Proviant einzukaufen. Alle von unserem Bus haben sich für die Segeltour auf dem Lake Taupo angemeldet und so geht’s mit genügend Proviant zum Hafen. Mit dem grossen Segelboot fahren wir raus auf den See und geniessen die Landschaft und die langsam untergehende Sonne. Etwa nach der Hälfte der Tour hiess es für alle die Lust haben, Badesachen anziehen und vom Dach des Bootes in den Erfrischenden See springen. Etwa 45min lang schwimmen wir im See bevor es wieder Richtung Hafen geht.  Auf dem Rückweg erwischen wir noch die letzten Sonnenstrahlen und kommen alle glücklich und zufrieden zurück.

Huka Falls
Lake Taupo
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Rotorua

Hobbiton

Auf dem Weg von Waitomo nach Rotorua machen wir einen Abstecher in Hobbiton. Was ist Hobbiton fragen sich nun vielleicht einige von euch. Hobbiton ist der Ort wo einige Szenen von den Herr der Ringe und den Hobbit Filmen gedreht wurde. Ich selbst bin kein wirklicher Fan dieser Filme und habe auch keinen gesehen, trotzdem lasse ich es mir nicht nehmen die Filmkulisse von damals zu besuchen. Das Filmset befindet sich auf dem 500 Hektar grossen Anwesen der Alexander Familie, welche seit 1978 einen Viehzuchtbetrieb mit Schafen und Angus-Rindern führt. Im ca. 5,5 Hektar grosse Filmset verfügt über 44 Hobbit-Höhlen, das Gasthaus Green Dragon, Bilbo’s Bag End Home und noch viele weitere Schauplätze aus den Filmen. Zum Ende der Führung konnten wir uns noch in einer möblierte Hobbit-Höhle umsehen, bevor wir uns im Green Dragon mit einem Erfrischungsgetränk etwas ausruhten. 

Mitai Maori Village

Nach dem Ausflug im Hobbiton, ging die Reise weiter nach Rotorua. Rotarua ist eine Stadt mit rund 53’300 Einwohnern und wurde nach dem gleichnamigen See Rotorua benannt. Der See wurde als zweiter See von einem Uhreinwohner entdeckt und deshalb von ihm auch so benannt. In der Sprache der Maori steht „rotu “ für See und „rua“ für zwei. Rotorua ist der zweitgrösste See der Nordinsel Neuseelands und die Gegend ist bekannt für ihre heissen Quellen und die reiche Maori-Kultur. Da ich gerne etwas mehr über die Kultur der Maori erfahren möchte, habe ich mich für einen entsprechenden Event angemeldet. Der Event beinhaltete neben einer kleiner Show zu Beginn und einer Fragerunde zum Abschluss auch ein traditionelles Hangi, ein Abendessen welches im Erdofen zubereitet wird. Unser Hangi umfasste neben Fleisch, Hühnchen und Süsskartoffeln, auch Meeresfrüchte und noch vieles mehr. Hangi wird traditionell in Körben zubereitet. Die Körbe mit dem Gericht werden auf heisse Steine am Boden der 1-2m tiefen Grube gestellt. Anschliessend wird das Gericht abgedeckt, um die Hitze einzuschliessen. Der Dampf und die Hitze der heissen Steine verleihen dem Hangi während des 3-4 stündigen Garvorgangs köstliche, erdige Aromen. Bevor das Hangi-Buffet eröffnet wurde, bekamen wir die Möglichkeit die Maori-Krieger zu beobachten wie sie mit dem Kanu den Wai-o-Whiro-Bach hinunterpaddeln. Danach sahen wir verschiedene rituelle Maori Tänze, darunter auch ein sogenannter Haka. Der Haka wird oft als Kriegstanz interpretiert, doch eigentlich bedeutet Haka nichts anderes als „Tanz“ oder „Lied mit Tanz“. Nach der ca. Einstündigen Show wurde das Buffet für eröffnet erklärt und wir konnten das Hangi kosten und uns so viel Nachschlag holen wie wir wollten. Nach dem Dessert und der abschliessenden Fragerunde ging es wieder zurück ins Hostel.

Hangi

White Water Rafting

Für den zweiten Tag in Rotorua habe ich mich fürs White Water Rafting angemeldet. Auch wenn der Namen fast gleich klingt wie das Black Water Rafting in Waitomo sind diese beiden Raftings komplett unterschiedlich. Während das Rafting in den Waitomo Caves eher ruhig und entspannt war erlebten wir beim Rafting in Rotorua ein bisschen das Gegenteil. Insgesamt überwinden wir 14 Stromschnellen und 3 Wasserfälle. Auch hier werden wir natürlich bevor es losgeht mit der nötigen Ausrüstung ausgerüstet und die Instruktionen dürfen auch nicht fehlen. Als alle Startklar sind, hiess es Boot und Paddel schnappen und gemeinsam mit dem eingeteilten Tourguide auf dem Kaituna River in ein neues Abenteuer starten. So lange der Fluss noch etwas ruhiger ist konnten nochmals die verschiedene Techniken getestet werden. Sobald Gilly, unser Tourguide, mit dem Ergebnis unserer „Trainingseinheit“ zufrieden war, ging es über die ersten Stromschnellen und schon kurz darauf folgten die ersten beiden Wasserfälle. Als erstes kam der zwei Meter hohe Fall und kaum war dieser geschafft kam der ein Meter hohe. Beide Wasserfälle überwanden wir problemlos. Danach kam wieder eine etwas ruhigere Phase mit Stromschnellen usw.  Nach etwa der Hälfte der Strecke kam das Highlight des Raftings der 7m hohe Tutea Fall, der höchste kommerziell befahrbare Wasserfall der Welt. Nun hiess es das eben gelernte nochmals zu wiederholen und wenn es dann soweit war sich gut festzuhalten um nicht aus dem Boot zufallen. Aber natürlich meisterten wir auch diesen Wasserfall ohne Probleme. Nach dem dies geschafft war, war der Rest des Raftings nur noch ein Klacks und eigentlich sehr entspannend. Am Ausstieg angekommen hiess es Boot zum Parkplatz tragen und mit dem Shuttle zurück zur Rafting-Station fahren um uns umzuziehen.

Tutea Fall

Te Puia – Geothermal Wonderland

Nach dem aufregenden Morgen lasse ich den Nachmittag gemütlich bei einem Spaziergang zum Kuirau Park ausklingen. Im Kuirau Park gibt es diverse blubbernde Schlammbäder und heisse Quellen. Der Park so wie der ganze Ort Rotorua ist allerdings nichts für Leute mit einer empfindlichen Nase. Durch die starken geothermischen Aktivitäten in der Region, entweichen Gase wie Schwefelwasserstoff aus der Erde und dadurch stinkt die Luft oft sehr stark nach faulen Eiern. Als Abschluss für die Zeit in Rotorua habe ich am für den nächsten Morgen eine Führung im Te Puia gebucht. Neben den blubbernden Schlammbädern, heissen Quellen und einem Geysir befindet sich auch das New Zealand Maori Arts und Crafts Institute und ein hochmodernes Kiwi-Schutzzentrum hier. So dass ich bevor ich weiter reise nochmals die Gelegenheit bekomme die Kiwis zu sehen und die schönen Arbeiten der Maoris bestaunen kann.

Kuirau Lake
Geysir in Te Puia
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Waitomo Caves

Der nächste Stopp ist Waitomo, hier verbringen wir eine Nacht in einem Campingplatz ähnlichen Hostel. Die Zimmer befinden sich jeweils in einem kleinen Häuschen und die Gemeinschaftsküche und Waschräume in einem Nebengebäude. Da ein kleines Abenteuer nicht fehlen darf habe ich mich für das Black Water Rafting angemeldet. Gemeinsam mit vier Freunden aus dem Bus und zwei Tourguides machten wir uns auf den Weg zum Eingang zu den Waitomo Caves. Bevor es losging wurden wir mit Neoprenanzügen, Helmen, Klettergurt und den richtigen Schuhen ausgerüstet. Um in die Waitomo Caves zu gelangen, mussten wir uns an einem Seil in ein ca. 30m tiefes Loch abseilen.

Unten angekommen hiess es erst einmal einen Sitzplatz auf den Felsen finden und das Licht am Helm ausschalten. Sobald es in der Höhle dunkel war konnte man schon die ersten Glühwürmchen sehen. Nachdem wir noch etwas mehr über die Höhlen und Glühwürmchen erfahren hatten ging es noch tiefer hinein. Der nächste Halt  war auf einer kleinen Plattform wo wir über eine Seilrutsche zum eigentlichen Startpunkt fürs Rafting ankamen. Nach einer kleinen Stärkung mit warmer Schokolade und Keksen und nachdem wir unsere Klettergurte ausgezogen hatten, hiess es Schwimmring schnappen und ins kalte Wasser springen. Als alle startklar waren paddelten wir in unseren Ringen Flussaufwärts, da die Strömung nicht allzu stark war ging dies ziemlich einfach und man kam gut voran. An den meisten Stellen reiche mir das Wasser nur bis zum Bauchnabel, so, dass man die Ringe gar nicht benötigte. Wir machten mehrere Zwischenstopps um die unzähligen Glühwürmchen zu bestaunen und mehr über die Tierchen und die Geschichte der Caves zu erfahren. Wir gingen soweit in die Höhle hinein wie es ging, danach machten wir kehrt. Auf dem Rückweg hakten wir uns gegenseitig unter. Da unser Tourguide uns zurück zum Startpunkt zog, konnten wir nochmals in aller Ruhe die Glühwürmchen anschauen.

Wieder beim Startpunkt angekommen, gaben wir unsere Ringe zurück, denn der Rest des Weges muss zu Fuss zurückgelegt werden. Um zum Ausgang zu gelangen mussten wir noch so einige Hindernisse überwinden. Wie zum Beispiel eine kleine Schwelle über eine Rutsche hinunter zu rutschen, durch enge Höhlen zu robben, usw. Ganz zum Schluss entschieden wir uns durch zwei Wasserfälle zum Ausgang zu klettern. Nach diesem Abenteuer kehren wir müde aber glücklich ins Hostel zurück.

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Cathedral Cove / Hot Water Beach

Nach einer erneuten Nacht in Auckland führt mich meine Reise weiter zum Hot Water Beach. Die Fahrt von Auckland dauert etwas mehr als 2 Stunden und führt einmal quer durch das Land von der Westküste zur Ostküste. Bevor wir in Hot Water Beach ankommen machen wir einen Zwischenhalt in Hahei. In Hahei befindet sich nämlich die bekannte Cathedral Cove, dass Cathedral Cove bekannt ist wusste vor meiner Reise auch nicht. Zu Beginn des Filmes „Die Chroniken von Narnia: Prinz Kaspian von Narnia“ warten die vier Hauptdarsteller in einer Londoner U-Bahnstation bis sie sich nach einem durchfahrenden Zug plötzlich in der Cathedral Cove befinden. Im Film sind die Kinder wieder zurück in Narnia. Auch im Musikvideo von Macklemore & Rayan Lewis Song „Can’t hold us“ taucht der Strand rund um die Cathedral Cove immer wieder auf.  Der Strand ist über einen Wanderweg gut erreichbar. Man sollte allerdings genügend Zeit einrechnen, da die Strecke nicht nur Bergab sondern dazwischen auch wieder Bergauf führt. Insgesamt verbrachten ca. 3 Stunden in Hahei bevor wir weiter nach Hot Water Beach reisten.

Cathedral Cove
Painting by Lonneke G.

In Hot Water Beach angekommen hatten wir kurz Zeit unsere Zimmer zu beziehen bevor es, mit Schaufeln ausgerüstet, zum Strand hinunter ging. Die Schaufeln benötigen wir allerdings nicht um Sandburgen zu bauen, sondern um Löcher zu buddeln um an das heisse Wasser von unterirdischen Gesteinsschichten zu gelangen. Die ca. 170°C heissen Gesteinsschichten sind die Reste von vulkanischer Aktivität vor 5 bis 9 Millionen Jahren. Der Bereich in der das bis zu 64°C heisse Wasser am Strand austritt, ist nur in den zwei Stunden vor und zwei Stunden nach Ebbe nicht vom Meer bedeckt. Da wir gerade zur rechten Zeit angekommen sind, machten wir uns natürlich sofort an die Arbeit und gruben Löcher an den Stellen wo wir das heisse Wasser fühlen konnten. Tatsächlich konnten wir schon sehr bald eine etwas grössere Grube mit heissem Wasser ausbuddeln und diese mit einer Sandmauer von den Wellen vom Meer schützen. Wenn man seine Füsse noch etwas tiefer in den Sand eingrub musste man aufpassen, dass man sich die Füsse nicht verbrennt da das Wasser noch heisser als an der Oberfläche war. Die Quellen sind auch bei den Einheimischen sehr beliebt, daher war der Strand ziemlich voll und die besten Plätze schon besetzt. Nach dem einige grössere Wellen unsere Schutzmauer zerstört hatten gingen wir wieder zurück zur Unterkunft.

Hot Water Beach
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Paihia

Als nächstes bringt mich meine Reise in die kleine Stadt Paihia. Paihia erreicht man mit dem Auto in ca. 3 Stunden von Auckland. Die Stadt hat ca. 1500 Einwohner und befindet sich an der Ostküste der Nordinsel. Auf Grund ihrer Lage ist Paihia bei vielen Touristen sehr beliebt, von hier lassen sich ideal Touren zum Cape Reinga, 90 Mile Beach und Piercy Island unternehmen. Rund um Paihia gibt es viele kleinere und grössere Inseln, daher wird diese Region auch Bay of Islands genannt.

Cape Reigna / Te Rerenga Wairua

Als erster Halt steht Cape Reigna auf meiner Liste. Um zum nördlichsten Punkt Neuseelands zu gelangen ist erneut eine ca. 3 stündige Autofahrt von Paihia aus nötig. Für die Maori hat Te Rerenga Wairua eine besondere Bedeutung. Die Mythologie besagt, dass über das Kap und die Untiefe von Te Nuku-o-Mourea die Seelen der Verstorbenen ihre letzte Reise antreten. Ebenfalls am Cape Reigna befindet sich der sogenannte Te Aroha auch Spirit Tree genannt. Der knorrige Baum, welcher auf ein Alter von ca. 800 Jahren geschätzt wird, klammert sich an die Klippen und symbolisiert den Ausgangspunkt für die Reise der Maori-Geister ins Jenseits.

Spirit Tree

Ninety Mile Beach

Nach unserem Halt in Cape Reinga geht die Reise weiter zum Ninety Mile Beach. Dieser beginnt im Süden am Reef Point und endet am Scott Point, fünf Kilometer südlich vom Cape Maria van Diemen. Der Name Ninety Mile Beach ist nicht ganz korrekt zumal der Strand tatsächlich nur 55 Meilen (89km) lang ist. Wie der Strand zu seinem Namen gekommen ist, ist nicht bekannt. Der Ninety Mile Beach wurde im Jahr 1932 als Landebahn einer der ersten Luftpostdienste zwischen Neuseeland und Australien eingesetzt. Bis heute kann der Strand von PKWs als Alternative zur offiziellen Strasse nördlich von Kaitaia benutzt werden, dies wird allerdings nur mit Allradantrieb empfohlen. Der Ninety Mile Beach ist sogar offiziell Teil des Fernstrassennetzes, die maximal erlaubte Geschwindigkeit ist 100 km/h. Die Nutzung der „Strasse“ erfolgt auf eigene Gefahr. Mit unserer Tour machen wir hier kurz halt um in den Sanddünen Sand-Boarding zu gehen.

Piercy Island / Motukokako Island

Mein nächster Ausflug von Paihia führt mich zu Piercy Island auch besser bekannt als The Hole in the Rock. James Cook gab der Insel ihren europäischen Namen Piercy Island. In der Maorisprache bedeutet Motu Kokako „Insel des Kokako“ (Lappenkrähe). Die Bootsfahrt zum the Hole in the Rock führt mich an unzähligen kleineren Inseln vorbei. Da es an diesem Tag etwas windig war, hatte es auf dem Meer einige grössere Wellen und somit etwas Wellengang. Trotz den etwas schwierigen Bedingungen gelang es unserem Kapitän das Schiff durch das 18 Meter hohe Loch hindurch zufahren. Auf dem Rückweg von Piercy Island machten wir einen Zwischenstopp in Otehei Bay auf der Insel Urupukapuka. Ich habe die Zeit auf der Insel genutzt um eine kleine Wanderung zu machen und die Insel zu erkunden und die Aussicht zu geniessen. Ein weiteres Highlight an diesem Tag war der Hai welcher in der nähe des Piers seine runden drehte.

The Hole in the Rock
Otehei Bay

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Auckland

Nach meiner insgesamt 22 Stündigen Flugreise lande ich in der grössten Stadt von Neuseeland in Auckland. Die Stadt liegt auf einer Landenge zwischen Pazifik und Tasmansee und ist auf rund 50 ruhenden Vulkanen erbaut. Auckland bietet eine spannende Mischung zwischen Stadtleben und Natur und ist daher der ideale Startpunkt für meine Reise. Um mir erst mal einen Überblick über die Stadt zu verschaffen buchte ich für die ersten beiden Tage eine Hop On Hop Off Bustour. Somit konnte ich am ersten Tag ohne stress die wichtigsten Orte besuchen und am zweiten Tag blieb genügend Zeit die restlichen Orte zu entdecken.

Hop On / Hop Off

Unser erster Stopp führt uns zum Mount Eden mit 196m der höchste Vulkan Aucklands. Vom Gipfel aus hat man einen herrlichen Blick über die Stadt und ihre Häfen. Im Gipfelkegel befindet sich ein gut erhaltener grosser Krater mit einer tiefe von etwa 50 Metern. Nicht weit vom Mount Eden entfernt befindet sich das Rugbystadion Eden Park wo die All Blacks einen Teil ihrer Spiele austrägt.

Aussicht vom Mount Eden

Der zweite Ort an dem wir einen Stopp einlegen ist der Bastion Point. Auch von hier hat man einen wunderschönen Blick über die Stadt und besonders über den Hafen. Von hier führt ein Weg direkt hinunter zum Mission Bay. Mission Bay ist ein Küstenvorort von Auckland und der Strand ein sehr beliebter Ferienort. Von hier gehen wir der Küste entlang in Richtung Okahu Bay wo wir wieder in den Bus einsteigen um wieder in die Stadt zukommen.

Michael Joseph Savage Memorial
New Zealand Christmastree

Nach einer kleinen Stärkung und einem kurzen Gewitter erkunden wir noch etwas den Hafen bevor wir uns auf den Weg zum Sky Tower machen. Der Sky Tower ist mit 328m der Höchste Fernsehturm auf dieser Seite der Erdhalbkugel. Vom Turm aus können wir uns nochmal ein Bild von der Stadt machen und sind sehr erstaunt wie weitläufig die Stadt ist.

Sky Tower bei Nacht
Weihnachtbaum vor dem Sky Tower

Tag zwei der Bus Tour bringt uns zum Wintergarten. Ein kleiner Botanischer Garten, wobei Botanischer Garten eher ein bisschen übertrieben ist. Im Grunde genommen besteht der Garten aus zwei Gewächshäusern, welche einen Innenhof umgeben und einem Farngarten. In einem der Gewächshäusern befinden sich Pflanzen aus subtropischem Klima und wechselnde Ausstellungen mit einjährigen Pflanzen, im anderen das Tropenhaus mit Palmen, Orchideen und einer Sammlung von Hoya. Der Farngarten wurde in einem ehemaligen Steinbruch angelegt und beheimatet über 100 Arten von einheimischen Farne.

Gewächshaus vom Wintergarten
Farngarten

Die meiste Zeit haben wir allerdings an unserem zweiten Stopp von diesem Tag verbracht, dem Auckland Zoo. Hier leben Tiere aus fünf verschiedenen Bereichen wie zum Beispiel Löwen, Giraffen, Zebras, Nashörner, Geparde, div. Affenarten, Kängurus, Erdmännchen, Tiger, ect. und natürlich nicht zu vergessen die süssen kleinen einheimischen Kiwis. Wir hatten Glück und als wir ankamen war gerade Fütterungszeit bei den Kiwis so das die Tiere ziemlich aktiv waren und da durch leichter erkannt werden konnten.

Sumatra-Tiger
Schwarzköpfchen
Kiwis beim Fressen

Als Abschluss am Abend besuchten wir noch die Franklin Road, welche für ihre Weihnachtsbeleuchtung bekannt ist. Hier dekorieren die Bewohner jedes Jahr ihre Häuser mit Weihnachtsbeleuchtung damit jeder die Lichter in der Weihnachtszeit geniessen kann.

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Canberra

Ein Besuch in der Hauptstadt Australiens darf auf meiner Reise natürlich nicht fehlen, und so mache ich mich von Melbourne auf den Weg nach Canberra. Canberra ist zwar nur die achtgrösste Stadt Australiens und weniger bekannt als Sydney oder Melbourne, hat aber dennoch einiges zu bieten. Besonders wer gerne in Museen geht kommt hier voll auf seine Kosten. Zudem kosten die Museen keinen Eintritt, was für mich sehr gelegen kommt. Ich selbst bin zwar nicht gerade der grösste Museum Liebhaber aber ein Besuch im Old Parliament House und im Parliament House lasse ich mir dennoch nicht entgehen.

Old Parliament House

Das Old Parliament House war von 1927 bis 1988 Sitz des australischen Parlaments. Eigentlich sollte das Gebäude weder vorübergehend noch dauerhaft sein – nur ein „provisorisches“ Gebäude, das maximal 50 Jahre lang den Bedürfnissen des Parlaments dient. Heute dient das Old Parliament House auch als Veranstaltungsort für Wechselausstellungen, Vorträge und Konzerte. Wenn man das Gebäude betritt und die Eingangstreppe hinaufsteigt erreicht man die King’s Hall. Auf der linken Seite der Königshalle befindet sich die Kammer des Repräsentantenhauses und rechts die Kammer des Senats. Die beiden Kammern unterscheiden sich optisch kaum, der grösste Unterschied sind die Farbe des Teppiches und das Leder der Sitzmöbel und Schreibtische. Wobei sich der Senat durch die Dominanz der Farbe Rot und das Repräsentantenhaus durch die Farbe Grün auszeichnet. In der Kammer des Repräsentantenhaus befindet sich ausserdem der sogenannte Speaker’s Chair. Der Speaker’s Chair war ein Geschenk des Britischen Parlament und wurde in der Kammer zusammengebaut.

Kammer des Repräsentantenhauses
Kammer des Senats
Nachbau des Speaker’s Chair

Neben den beiden Kammern befindet sich auch noch ein eigenes Radiostudio und diverse Ausstellungen wie die Craftivism, Behind the Lines, Truth, Power and a Free Press und so weiter. Ich bin so fasziniert von den vielen Ausstellungen, dass ich gar nicht merke wie die Zeit vergeht und so kommt es, dass ich tatsächlich drei Stunden im Old Parliament House verbrachte.

Parliament House

Nach meinem Besuch im Old Parliament House interessiert es mich natürlich sehr wie das neue Parlamentsgebäude aus sieht und so mache ich mich auf den Weg dort hin. Die beiden Parlamentsgebäude liegen zu Fuss nur ca. 10 Minuten entfernt, sind aber was Architektur und Design angeht Jahrzehnte von einander entfernt. Der Bau des neuen Gebäude wurde 1988 abgeschlossen und am 9. Mai des selben Jahres von Queen Elisabeth II eingeweiht. Der Hauptentwurf des Gebäudes basiert auf der Form zweier Bumerangs und wird von einem 81 Meter hohen Fahnenmast gekrönt. Schon allein der Eintritt ins neue Parlament ist komplett anders als ins alte. Wie am Flughafen passiert man erstmal eine Sicherheitskontrolle, bevor man dann die imposante Eingangshalle betritt.

Wie schon im Alten Parlament gibt es hier die beiden Kammern für das Repräsentantenhaus und den Senat. Beide Kammern sind in ihren jeweiligen Farben gehalten allerdings in etwas gedämpfteren Farben. So ist das Grün für das Repräsentantenhaus gedämpft um auf die Farbe der Eukalyptusblätter oder des australischen Busches hinzuweisen und das Rot der Senatskammer in Ockertönen, welches auf die Farben des Outbacks hindeuten soll.

Leider sind die Ausstellungsstücke der Kunstsammlung für mich nicht sehr interessant, da es sich um Porträts aller Premierminister, Generalgouverneure, Senatspräsidenten und Sprecher des Hauses handelt. So entschliesse ich mich mit dem Bus wider zurück zu meinem Hostel zufahren.

Hervorgehoben

Melbourne

Ca. 727 km östlich von Adelaide liegt, abgesehen von Sydney, die wohl bekannteste Stadt Australiens, Melbourne. Melbourne hat allerdings viel mehr zu bieten als nur die alljährliche Austragung der Australian Open. In der zweitgrößten Stadt Australiens finden regelmässig Festivals statt und durch die vielen verschiedenen Anlässen ist immer etwas los.

St. Kilda

An meinem ersten Tag in Melbourne besuche ich den schönen Strand in St. Kilda. St. Kilda liegt etwas ausserhalb der Stadt und ist mit dem Tram in ca. 20 min zu erreichen. In St. Kilda befindet sich neben dem Strand auch der Luna Park von Melbourne wo man ganz gut den ganzen Nachmittag verbringen könnte. Wenn man etwas geduldig ist und bis zum Eindunkeln wartet, kann man entlang des Piers Pinguine beobachten, welche nach einem langen Tag im Meer wieder zurück ans Ufer kommen um sich im Schutz der Steinen und Felsen auszuruhen. Tatsächlich tauchen kurz nach dem Eindunkeln die ersten Pinguine auf und bringen so die ganzen Leute in Aufregung und Erstaunen. Nach dem das ganze Spektakel etwas abgeklungen ist, mache ich mich auf den Rückweg ins Stadtzentrum.

Queen Victoria Market

Nur fünf Minuten von meinem Hostel entfernt befindet sich der berühmte Queen Victoria Market. Auf diesem Markt findet man einfach alles, von Taschen, Souvenirs, frischem Gemüse und Obst bis hin zu Fleisch und Fisch. Besucht man den Markt am Tag darf man nicht zu spät beginnen denn er ist nur bis 15:00 Uhr geöffnet und es gibt reichlich zu entdecken. Jeden Mittwochabend von 17:00 bis 22:00 Uhr findet der Queen Victoria Night Market statt, anders als am Morgen findet man hier viel mehr Stände mit leckerem Essen aus aller Welt und Handwerkskunst. Wer Live Musik mag der sollte sich den Night Market auf keinen Fall entgehen lassen, in beinahe jeder Halle befindet sich eine kleine Bühne wo Musiker ihr bestes geben und tolle Unterhaltung bieten. Ein besuch auf dem Queen Victoria Market lohnt sich garantiert.

Brighton Beach

Fährt man mit dem Auto für ca. 30 min der Küste entlang Richtung Süden hat man nicht nur einen wunderschönen Ausblick aufs Meer, man erreicht auch Brighton Beach. Brighton Beach ist ein ziemlich kleiner Ort der allerdings für seine bunten Strandhäuser bekannt ist. Hier gibt es sie zu Dutzenden und jedes ist farbenfroher als das vorherige. Einige sind gekonnt mit kleinen Kunstwerken bemalt, andere sind einfach nur bunt und schön anzusehen.

Royal Botanical Garden

Viel Grünfläche findet man im Stadtzentrum von Melbourne nicht gerade, allerdings befindet sich ca. 30 min zu Fuss von meinem Hostel der Botanische Garten. Hier kommen alle Naturliebhaber auf ihre Kosten. Der Garten ist über 36 Hektar gross und beherbergt alle möglichen Pflanzenarten. Neben einem kleinen Kräutergarten gibt es einen Rainforestwalk, plätschernde Wasserfälle und etliche Teiche. Nach einer Stunde kreuz und quer durch den Park schlendern habe ich noch immer nicht alles gesehen. Ganz in der nähe des Botanischen Garten ist das Denkmal Shrine of Remembrance. Es wurde ursprünglich erbaut, um die Männer und Frauen von Victoria zu ehren, welche im Ersten Weltkrieg gedient haben. Mittlerweile ist es ein Denkmal für alle Australier, die in einem Krieg gedient haben. Es ist eines der größten Kriegsdenkmäler in Australien.

Street Art

Anders als bei uns sind viele Graffitis, welche man in Australien sehen kann, echte Meisterwerke und Melbourne ist bekannt für diese Graffitis. Zu den bekanntesten Strassen gehören die AC/DC Lane, Hosier Lane und der Duckboard Place.Da ich es faszinierend finde wie man mit nur etwas Farbe und etwas Geschick eine Langweilige Wand verschönern kann sehe ich mir natürlich diese Orte an. Ich bin erstaunt darüber wie die aussagekräftig die Graffitis sind. Viele der neueren Graffitis zeigen nämlich das Leid und die Hilflosigkeit, welche durch die schweren Buschfeuer entstanden sind und den Feuerwehrmänner wird somit einen tiefen Respekt gezeigt. Ausserdem findet man auch Street Art welche auf die nächsten Australien Open hinweisen welche vom 20. Januar bis zum 2. Februar statt finden.

Geat Ocean Road

Anders als andere mache ich keine mehrtägige Reise entlang der Great Ocean Road, sondern mache einfach einen Tagesausflug zu den bekanntesten Punkten. Aus diesem grund fahre ich auch nicht die ganze 243 Kilometer lange Straße von Torquay nach Allansford. Die Straße schlängelt sich durch abwechslungsreiches Gelände entlang der Küste und bietet Zugang zu mehreren bekannten Sehenswürdigkeiten, einschließlich der Kalksteinformationen der Zwölf Apostel. Und genau dort beginnt auch meine Tour, damit wir nämlich dem ganzen Touristenstrom etwas aus dem Weg gehen können fahren wir über den Inlandsweg direkt zu den Zwölf Apostel. Die Zwölf Apostel sind bis zu 60 Meter hohe, im Meer stehende Felsen aus Kalkstein, da die Felsen aus Kalkstein bestehen werden sie alle irgendwann mal einstürzten und so kommt es auch dass ich nicht mehr zwölf sondern nur noch acht sehe. Sie sind deswegen allerdings nicht weniger beeindruckend. Nach ca. einer Stunde Aufenthalt fahren wir entlang der Küste zurück Richtung Osten. unterwegs machen wir noch diverse Stopps in kleineren Surfer-Orten unter anderem auch in Appollo Bay wo wir die möglichkeit haben Vegemite Ice Cream zu probieren.

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Adelaide

Nach meinem Abenteuer im Outback fliege ich mit dem Flugzeug von Alice Springs nach Adelaide. Adelaide ist die Hauptstadt  des Staates South Australia und die fünft grösste Stadt Australiens. Die Stadt liegt 1’375 km westlich von Sydney und ist auch als 20 Minuten Stadt bekannt. Ob zu Fuss, mit dem Bus, Tram oder Auto alles ist in ca. 20 Minuten zu erreichen. In Adelaide gibt es sehr viel zu sehen, wie zum Beispiel der Botanische Garten, Musen, und etwas ausserhalb gibt es einige schöne Strände und wunderschöne Weinregionen, einige der besten Weine stammen von hier.

Glenelg

Da es am Donnerstag über 40°C wurde verbrachte ich, gemeinsam mit meinen neuen Freunden aus Adelaide, den Tag am Strand in Glenelg. Glenelg liegt mit dem Auto ca. 20 min vom Stadtzentrum entfernt und ist nur eine kleine Stadt mit einem tollen Strand. Da allerdings Adam und Chris zuerst eine Stärkung brauchen, bevor wir zum Strand können machen wir noch einen Zwischenstopp in einem Strassenkaffee. Da es ein so heisser Tag war haben wir uns gründlich mit Sonnencreme eingeschmiert und kühlen uns regelmässig im Meer ab. Zwischen den Abkühlungen vertreiben wir uns mit Kartenspielen und Gesprächen die Zeit. Da das ganze Schwimmen hungrig macht, essen wir in einem kleinen Restaurant ein frühes Abendessen und gehen danach nochmals schwimmen.

Barossa Valley

Adam ist ein Weinliebhaber und daher ist klar was wir an einem etwas regnerischen Tag wie am Freitag machten. Wein probieren natürlich. So fuhren Chris, Floor, Adam und ich nach Barossa Valley und das obwohl Floor und ich eigentlich Wein nicht wirklich mögen. Barossa Valley liegt ca. 60 km nordöstlich von Adelaide und ist ein wichtiges Weinbaugebiet und Touristenziel. Auf dem Weg in dieses kleine Tal schwärmt Adam davon, welch tolle Weine es hier gibt und dass wir auf jedenfall einige davon probieren müssen. Man merkt ihm richtig an, dass er sich schon lange darauf freut. Als wir schliesslich in Barossa ankommen, machen wir natürlich erst mal Stopp in einem Kaffee, da Chris unbedingt einen Kaffee braucht. Frisch gestärkt machen wir uns auf den Weg zur ersten Weindegustation bei einem kleinen Weingut. Dort probieren wir fünf verschiedene Weine und ich muss sagen, dass sie ganz gut waren. Aber für Adam war natürlich eine Degustation noch nicht genug und so gehen wir weiter zum nächsten Weingut. Hier probieren wir neben normalen Weinen auch noch Dessertweine, die besonders mir und Floor sehr gut schmecken, da sie eher süss sind. Nach soviel Wein sind wir natürlich alle müde und so fahren wir wider zurück nach Adelaide.

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Alice Springs

Alice Springs ist ein kleines Städtchen ca. 2’420 km von Cairns entfernt und liegt mitten im Outback. Aufgrund der sehr hohen Temperaturen ist zur Zeit gerade low season so dass viele Geschäfte geschlossen sind. Von Alice Springs aus mache ich eine drei tägige Uluru tour. Die Tour beinhaltet neben dem besuch des bekannten Felsen auch eine Wanderung zu den Kata Tjuta und durch den Kings Canyon.

Uluru

Am ersten Tag werden wir um 5:45 Uhr von unserer Tourleiterin Minah und dem Koch Peter in Alice Springs abgeholt. Danach fahren wir ca. 5 Stunden zum Flughafen Ayers Rock wo wir die restlichen Tourteilnehmer einsammeln. Nach dem Mittagessen fahren wir endlich raus zum Uluru. Da es am diesem Tag und am Tag zuvor geregnet hat, kommen wir in den Genuss am Uluru etliche kleine Wasserfälle zusehen. Dieses seltene Ereignis kriegen nur ca. 2% der Besucher jemals zu Gesicht. Wenn man sich den Uluru aus der ferne anschaut, hat man das Gefühl dass der Felsen eine glatte Oberfläche hat. Betrachtet man ihn allerdings aus der nähe erkennt man viele Löcher und Höhlen. Diese Höhlen wurden von den Ureinwohner zum Kochen, Unterrichten oder Schlafen genutzt. Auf unserer kurzen Wanderung um den Uluru erfahren wir sehr viel über die Geschichte und Mythen dieses Berges. Unter anderem erfahren wir auch dass der Felsen eigentlich Grau ist und seine rote Farbe durch “gerostete“ Metallpigmente erhalten hat. Bevor wir zurück ins Camp fahren, essen wir noch ein kleines Apero mit wunderbarer Sicht auf den Uluru.

Wasserfall am Uluru

Kata Tjuta

Am zweiten Tag hiess es um 4:00 aufstehen da wir uns den Sonnenaufgang bei den Kata Tjuta ansehen. Die Kata Tjuta liegen ca. 30 Minuten von unserem Camp entfernt und bestehen aus 36 Felsformationen. Sie sind zwar etwas weniger bekannt als der Uluru aber nicht weniger faszinierend. Nach der Wanderung an den Kata Tjuta machen wir uns auf den Weg zurück zum Uluru, wo für einige aus unserer Gruppe eine geführte Tour startet. Die Tour wird von einer Ureinwohnerin namens Mila geführt und sie erzählt ihnen viel über die Bedeutung der verschiedenen Symbole ihrer Kultur. Nach der Tour fahren wir wider zurück ins Camp wo wir früh zu Mittagessen. Da wir, um zum Kings Canyon zukommen, nochmals ca. 5 Stunden fahren müssen, machen wir uns kurz vor 12:00 Uhr auf den Weg zum Kings Canyon Resort. Unterwegs machen wir noch einen kurzen Stop beim Lake Amadeus.

Kings Canyon

Heute Morgen stand die Wanderung im Kings Canyon auf dem Programm.
Da es im Outback sehr heiss werden kann und die Wanderung durchschnittlich 3 bis 4 Stunden dauert, laufen wir um 6:00 Uhr los. 450 Stufen müssen wir besteigen um an die Spitze des Canyons zu gelangen, zum Glück sind wir alle sehr fit und so errechen wir das Ende der Stufen bereits nach 20 Minuten. Von hier aus haben wir eine wunderschöne Aussicht über den Canyon.

Im Kings Canyon befindet sich eine kleine Oase mit einem Wasserloch und vielen verschiedenen Pflanzen. Da es in den letzten Tagen immer wieder geregnet hat ist der Wasserspiegel höher als sonst und es ist sogar ein kleiner Bach entstanden. Nach einer kurzen Pause an dem Wasserloch wandern wir weiter. Da der Canyon aus Sandstein besteht müssen wir besonders in der Nähe von Klippen vorsichtig sein, da es möglich sit dass ein Stück Felsen abbrechen könnte. Die Klippen sind durch Wasser und Wind entstanden. Unsere Tourleiterin erzählt uns, dass der ganze Canyon einmal unter Wasser lag und einige Spuren sind immer noch sichtbar. Nach ca. 2,5 Stunden haben wir das Ende des Wanderweges erreicht und machen uns mit dem Bus auf den Weg zurück zum Resort. Dort tanken wir noch kurz auf und holen Peter ab. Danach geht es auf die Rückreise nach Alice Springs, auch diese fahrt dauert ca. 5 Stunden. Unterwegs sehen einige Wildtiere wie zum Beispiel einen jungen Stier, Wildpferde, Kamele, Eidechsen und ein Känguru.

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Cairns

Mittlerweile habe ich eine Strecke von ca. 2’416 km zurückgelegt und bin nun in Cairns, und somit auch am nördlichsten Punkt meiner Reise, angekommen. Cairns ist eher ein kleiner Ort, allerdings gibt es in der Umgebung sehr viel zu entdecken. Aus diesem Grund habe ich diverse Tagestouren unternommen, wie ein besuch in Kuranda oder dem Daintree Rainforest, natürlich durfte eine Schnorcheltour am Great Barrier Reef auch nicht fehlen.

Kuranda

Kuranda liegt mit dem Auto ca. 20 min ausserhalb von Cairns und ist für die beiden Anreisemöglichkeiten mit der Skyrail Rainforest Cableway und der Kuranda Scenic Railway bekannt. Die Skyrail Rainforest Cableway ist zwar nur 7,5 km lang dauert auf Grund der mehreren kurzen Zwischenstopps, wo man umsteigen muss, 1,5 Stunden. Beim Umsteigen sollte man sich unbedingt Zeit lassen, da man dabei wunderschöne Aussichten geniessen kann. Oben angekommen hat man die Möglichkeit verschiedene Märkte und Kunstläden zu erkunden. Es gibt auch eine Schmetterlingaufzuchtstation, einen Vogelpark und ein Noctarium, wo man nachtaktive Tiere sehen kann, welche man besuchen kann. Auf meiner Tour treffe ich auf eine Amerikanerin welche auch alleine reist und so beschliessen wir den Tag gemeinsam zu verbringen. Bevor wir mit der Kuranda Scenic Railway zurück nach Cairns fahren machen wir noch einen kleinen Spaziergang entlang des Flusses. Die Zugfahrt dauerte 1,75 Stunden bis zum Bahnhof. Die Zugstrecke ist seit 1891 nicht verändert worden.


Great Barrier Reef

Nach einer kurzen Silvesternacht geht es am ersten Januar los zum Schnorcheln am Great Barrier Reef. Die Fahrt vom Hafen in Cairns zu den Schnorchelstellen dauert ca. 1 Stunde und 45 Minuten. Nachdem alle instruiert wurden kann das Schnorcheln endlich losgehen. Das Great Barrier Reef ist so gross dass es sogar aus dem Weltall erkennbar ist und beherbergt eine riesige Vielzahl von Korallen und Fischarten. Ich habe keine Ahnung wie viele verschiedene Fische ich gesehen habe, geschweige denn wie die alle heissen. Die Fische sind sehr farbenfroh und man entdeckt immer wieder eine andere Fischart. Ob gross oder klein jeder Fisch ist auf seine eigene Art beeindruckend. Man hat mir gesagt dass es möglich ist Schildkröten oder Riffhaie zusehen. Da zwei andere Backpacker gesagt haben, sie hätten am Tag zuvor eine Schildkröte gesehen, hielt ich besonders danach ausschau. Eine Schildkröte habe ich zwar nicht gesehen, dafür tauchte direkt unter mir ein Riffhai unter einem Stein auf und zwar so dass ich ihm ins Maul schauen konnte. Dieses Erlebnis war definitiv das Highlight des Tages für mich.

Daintree Rainforest

Meine Letzte Tour führt mich zu diversen Orten im Daintree Rainforest. Erstes Ziel unserer Reise sind die Babinda Boulders wo wir die Möglichkeit haben im kristallklaren und kühlen Bergwasser zu schwimmen. Nach unserem morgen Tee fahren wir weitern zu den Josephine Falls, welcher ein dreistufiger Regenwald-Wasserfall mit dem beeindruckensten Schwimmloch in Australien ist. In diesem Wasserfall kann man wunderbar schwimmen und den Felsen runter rutschen. Das Highlight auf der Tour sind die bekannten Milla Milla Falls. Die Fälle sind 30 Meter hoch und ein beliebt für Fotos. Leider hat es in den Letzten Tagen nicht so viel geregnet so dass die Fälle nicht ganz so beeindruckend waren. Letzter Stop des Tages ist der Lake Eacham, dieser See ist ein Vulkankratersee und über 60 Meter tief. Auch hier nehmen wir ein Bad im erstaunlich warmen Wasser und lassen dann den Tag bei einer heissen Schokolade und einem Muffin ausklingen.

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Magnetic Island

Nach den Whitsundays stoppe ich in Townsville, welches ca. 4,5 Stunden von Airlie Beach entfernt liegt. Von Townsville aus mache ich eine Tagestour nach Magnetic Island, die Insel liegt ca. 8 km von der kleinen Stadt. Auf der Insel angekommen mache ich mich auf die Suche nach Koalas und Rock Wallabys, welche hier in grossen Mengen vorkommen. Tatsächlich treffe ich schon ziemlich bald auf ein neugieriges Wallaby. Die Koalas haben sich allerdings zu gut versteckt so dass ich keine zu Gesicht bekomme. Als ich allerdings gemütlich durch einen der vielen Nationalparks schlendere, hüpft doch tatsächlich ein Känguru vor mir quer über den Weg um dann gleich wieder im Gebüsch zu verschwinden. Magnetic Island hat mit seinen vielen Pärken und Stränden für jeden was zu bieten und diejenige die zum Wandern zu faul sind können sich ein Barbie Cabrio mieten und die Insel so erkunden.

Rock Wallaby
Geoffrey Bay
Barbie Cabrio
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Whitsundays

Ein absolutes Must Do wenn man die Ostküste Australiens bereist sind die Whitsundays ca. 613 km südlich von Cairns. Die Whitsundays bestehen aus insgesamt 74 einzeneln Inseln und wurden an Pfingsten 1770 von James Cook entdeckt, daher auch der Name. Vor mehren Hundert Jahren waren die Inseln eigentlich gar keine sondern waren alle miteinander verbunden. Auf Grund des ansteigenden Meeresspiegel wurde allerdings aus einer grossen, 74 kleinere Inseln. Die Whitsundays sind aufgrund ihres klaren Wassers und die wunderschönen weissen Sandstrände bekannt, ausserdem beginnt hier das bekannte Great Barrier Reef so das Schnorcheln ein muss ist. Da zur Zeit allerdings Quallensaison ist und einige dieser Arten äusserst giftig sind müssen wir einen Stinger suit tragen. Endlich mit der richtigen Ausrüstung im Wasser kann der Spass losgehen und ich sehe unzählige bunte Fische und Korallen. Am liebsten wäre ich stundenlang im Wasser geblieben und hätte die Fische und andere Meeresbewohner beobachtet und wer weiss vielleicht hätte ich dann auch noch eine Schildkröte gesehen.

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Fraser Island

Nach Noosa führte mich meine Reise weiter nach Harvey Bay. Harvey Bay ist bekannt für Whale watching und ist einer der Ausgangspunkte für die bekannten Fraser Island Touren. Ich habe mich für eine dreitägige Tour entschieden da ich ohne Stress die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sehen wollte. An unserem ersten Tag wurden wir am frühen Nachmittag abgeholt und zur Fraser Island Fähre gefahren, danach hiess es kurz einchecken und schon ging es los zur Sunset Bar wo wir einen gratis Cocktail und den Sonnenuntergang genossen.

Am nächsten Morgen hiess es früh aufstehen, denn die Tour startete pünktlich um halb acht. Nach einer ca. 45 minütigen fahrt quer über die Insel erreichen wir den sogenannten 75 Mile Highway am Strand. Ca. 10 min fahren wir auf dem Highway weiter Richtung Norden, wo für uns die Möglichkeit besteht einen kurzen Insel Rundflug mit einem Propellerflugzeug zumachen. Die Aussicht ist wunderschön und sehr beeindruckend. Als wir nach diesem tollen Erlebnis wieder landeten, ging es mit dem Bus weiter zu einem alten Schiffswrack und zum sogenannten bunten Sand. Der Sand wirkt allerdings eher wie ein Felsen, ist aber tatsächlich nur extrem hart zusammen gepresster Sand. Bevor wir zu Mittag assen, kühlten wir uns im Champagne Pool ab. Der Pool hat den Namen durch die art und weise wie das Wasser in den Pool sprudelt. Nach dem Essen besuchten wir noch einige Aussichtspunkte mit herrlichem Blick über die Strände von Fraser Island. Der letzte Stop des Tages ist der Eli Creek, hier in diesem Süsswasserfluss kann man sich einfach treiben lassen und entspannen. Am Abend haben wir die Möglichkeit typisches australisches Essen zu probieren. Neben diversen Beeren und Früchten probierten wir auch Krokodil- und Kängurufleisch, welches beides sehr gut schmeckte. 😅

Maheno Schiffswrack
Champagne Pool
75 Mile Beach

Am zweiten Tag hiess es ebenfalls früh aufstehen. Diesmal führte uns unser Tourguide zum Lake Wabby, den wir nach einer kleinen Wanderung durch einen Wald erreichten. Der See ist der tiefste See auf Fraser Island. Nach einem erfrischenden Bad im See geht es durch den Wald wieder zurück und nach dem Mittagessen kommt das Highlight des Tages, der bekannte Lake MacKenzie. Der See ist aufgrund des wunderschönen weissen Strandes und des glasklaren Wassers so bekannt. Nach einem weiteren ereignisreichen Tag lassen wir den Abend in unserem Hostel in Harvey Bay bei Pasta und kühlen Getränken ausklingen.

Lake Wabby
Lake MacKenzie
Lake MacKenzie von oben
Hervorgehoben

Noosa

Sunshine Beach

Nach vier Tagen in der Grossstadt zieht es mich wieder ans Meer, genauer gesagt nach Noosa an der Sunshine Coast. Noosa liegt ca. 136 km nördlich von Brisbane und eignet sich toll um sich zu entspannen und Urlaub zumachen. Da ich nicht gerne nur am Strand herum liege habe ich beschlossen mit Rianne den Costal Walk zu machen. Die Rundwanderung ist ca. 10 km lang und führt entlang der Küste vom Sunshine Beach nach Noosa Heads. Auf unserem Weg kamen wir an vielen schönen Plätze mit atemberaubender Aussichten vorbei, wie unter anderem am Hell’s Gate oder am Dolphin Point. Leider liessen sich die Delfine heute nicht blicken. Also gingen wir weiter zum Fairy Pool, dies ist ein natürlich geschaffenes Becken welches immer wieder mit frischem Meerwasser aufgefüllt wird. Der Zugang zum Becken ist allerdings nicht ganz einfach und erfordert ein bisschen Geschick. Als wir den Abstieg geschafft hatten, wartete eine wunderbare Abkühlung auf uns. Nach der kurzen Pause wanderten wir der Küste entlang weiter bis wir schliesslich am Noosa Heads Main Beach ankamen.

Fairy Pool
Hervorgehoben

Brisbane

Mein nächster längerer Aufenthalt führt mich in die drittgrösste Stadt von Australien. Insgesamt verbringe ich drei Nächte in Brizzie, wie die Australier Brisbane liebevoll nennen. Gleich am ersten Tag habe ich Hoohyun aus Korea kennen gelernt und wir haben gemeinsam die Stadt erkundet.


Am nächsten Tag besuchten wir den Botanischen Garten von Brisbane und nahmen an einer gratis Führung teil. Dort trafen wir auf Lena, eine Deutsche welche ich einige Tag zuvor in Byron Bay kennen gelernt habe. Bei der Führung haben wir viel neues über die australische Pflanzenwelt gelehrt. Danach machten wir einen Abstecher zum Mt Coot-Ta lookout wo wir einen wunderschönen Blick auf die Stadt hatten. Da es sehr heiss war beschlossen Lena und ich uns die Stadt vom Wasser aus anzusehen und danach ein Bad am South Bank zu nehmen. Leider wird Hoohyun sehr schnell Seekrank so, dass sie uns nicht begleitete.

Moreton Island

Für heute habe ich eine ganztägige Tour nach Moreton Island gebucht. Die Insel ist die drittgrösste Sandinsel der Welt und liegt mit der Fähre ca. 90 min von Brisbane entfernt. Die heutige Tour beinhaltete Schnorcheln, so wie Sandboarding. Bei unserer Schnorcheltour um 15 von der Regierung versenkten Schiffe, sahen wir sehr viele verschiedene Fischarten. Die Schiffe wurden absichtlich versenkt um Freizeitbootbesitzern an der Ostseite der Insel einen sicheren Ankerplatz zu bieten. Mittlerweile haben sich in und um die Wracks herum Korallen gebildet, welche über 100 Fischarten Zuflucht bieten.
Nach dem Mittagessen fahren wir über eine ruckelige Strasse in die Wüste zum Sandboarding. Unser Sandboard ist im Prinzip nichts anderes als ein Brett welches auf einer Seite eine glatte Oberfläche hat. Bevor wir uns auf das Brett legen wird es noch einmal richtig gewachst und schon können wir bäuchlings die Sanddüne hinunter sausen. Das Sandboarding macht eigentlich sehr viel Spass, wenn da nicht der anstrengende Aufstieg wäre. Ausserdem ist man danach voller Sand, aber davon lasse ich mich nicht aufhalten und so sause ich insgesamt vier mal die Düne hinunter.

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Byron Bay

Mein nächster längerer Aufenthalt habe ich im Surfer und Hippie Städtchen Bayron Bay verbracht. Das Städtchen liegt ca. 200 Kilometer südlich von Brisbane und ist durch die große und sehr lang gezogene offene Bucht ein ideales Surferparadies. Ein Besuch in Byron Bay ohne eine weitere Surfstunde wäre daher ein absolutes no go. Aus diesem Grund habe ich direkt im Hostel eine Stunde oder besser gesagt 3,5 Stunden gebucht. Der Unterricht war super da durch, dass auf sechs Schüler zwei Lehrer kamen, konnten wir alle sehr viel profitieren und es war uns allen möglich die eine oder andere Welle zu erwischen und sie sogar zu surfen.

Sonnenaufgang am Byron Bay Leuchtturm

Am Samstag morgen hiess es für mich Fühaufstehen, den um 5:30 ist Sonnenaufgang. Ein Spektakel, welches man hier am östlichsten Punkt des australischen Festlandes auf jeden Fall gesehen haben muss. Leider ist es zur Zeit, auf Grund der aktuellen Buschfeuer, ziemlich Rauchig so dass der Sonnenaufgang etwas weniger spektakulär ausfällt als ich mir das vorgestellt habe. Dennoch hat sich das frühe Aufstehen und die kleine Wanderung zum Leuchtturm gelohnt und mir sind einige schöne Bilder des Sonnenaufgangs gelungen.

Ti-Tree Lake

Was könnte nach einem langen Tag besser sein als ein Bad im nah gelegenen Ti-Tree Lake? Wenn Teebaumpflanzen an einem See wachsen, tropft ihr übernatürliches Öl ins Wasser und erzeugt so etwas wie ein „medizinisches Bad“. Durch das Öl wird das Wasser mys­tisch Schwarz gefärbt. Man könnte sagen, dass das Wasser nicht sehr einladend wirkt, aber es ist total frisch. Und das Teebaumöl wirkt Wunder auf der Haut. Allerdings mussten wir den See ganz schön lange suchen, da er etwas versteckt liegt.

Minyon Fall

Heute stand eine Wanderung am Minyon Fall an. Wenn man sich die Bilder im Internet so ansieht könnte man meinen, dass dies das Paradies auf Erden ist. Das mag schon sein, vorausgesetzt es hat in den Tagen davor genug geregnet und der Fluss ist voll mit Wasser. Da es aber be­kann­ter­ma­ssen in Australien schon seit längerer Zeit sehr trocken ist, ist auch der Fluss komplett ausgetrocknet, dies wiederum bedeutet dass da kein Wasserfall ist. Dennoch lasse ich mir die Wanderung zum Fusse des Wasserfalls, wo sich ein wunderschönes natürliches Schwimmbecken befinden soll, nicht nehmen. Anders als mein Gefährte liebe ich es ein kleines Abenteuer zu erleben und über Felsen oder umgestürzte Baumstämme, die uns den Weg versperren, zu klettern. Nach ca. 50 min Wandern sind wir am Fusse des Wasserfalles angekommen. Leider führt nur ein Weg dort hin so dass wir den selben Weg wieder zurück gehen müssen. Als wir schliesslich wieder beim Hostel ankommen sind wir beide müde und wir lassen den Tag gemütlich ausklingen, er beim Leuchtturm und ich am Strand.

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Port Macquarie

Nun hat meine Reise in Australien so richtig begonnen. Mein erster Stop bringt mich in das Hafenstädtchen Port Macquarie. Port Macquarie liegt mit dem Bus ca. 6 Std. und 30 min Nördlich von Sydney. Viel sehenswertes gibt es hier allerdings nicht. Man kann hier ohne Probleme nur ein zwei Nächte verbringen und hat dennoch sehr viel gesehen. Heute bin ich den Costal Walk entlang der Küste von Port Macquarie gewandert. Nach 3 Stunden wandern bin ich am Tacking Point Leuchtturm angekommen, unterwegs sind mir nicht sehr viele andere Wanderer entgegengekommen so, dass ich grössten Teils alleine unterwegs war.

Das Koala Hospital ist auf jeden Fall einen Besuch wert, der Eintritt ist gratis und täglich um 15:00 finden Führungen durch das Hospital statt. Hier werden diese süssen aber verletzen oder kranke Tiere wieder aufgepäppelt und mit viel Hingabe gepflegt. Die meisten dieser Armen Koalas leiden an Chlamydien oder wurden Opfer von den Buschfeuer. Ziel des Koala Hospitals in Port Macquarie ist es so viele Tiere wie möglich wieder Frei zulassen.

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Spit to Manly Walk

Am Sonntag unternahmen wir eine kleine Wanderung. Unser Ausgangspunkt war die Spit Bridge welche äusserst selten ist, da sie die einzige noch in Betrieb befindliche Hubbrücke auf einer Hauptverkehrsader ist. Die Brücke liegt 10 km nordöstlich von Sydney und verbindet die Vororte Mosman und Seaforth. Während wir durch die ruhige und schöne Landschaft wandern, stossen wir immer wieder auf den Australian Water Dragon, welcher hier an der Ostküste zuhause ist. Diese kleinen Kreaturen sind sehr schnell und ausserdem ausgezeichnete Kletterer. Ob schon es ein öffentlicher Wanderweg ist, sind wir oft alleine unterwegs und man bekommt das Gefühl man sei Kilometerweit von der Zivilisation entfernt. Hier in der Ruhe der Natur kann man einfach einmal die Seele baumeln lassen und sich entspannen. Ein Teil des Wanderweges gehört sogar zum Sydney Habour National Park, welcher insgesamt 392 Hektar gross ist. Nach 10 km wandern erreichen wir schliesslich, müde aber glücklich und zufrieden Manly.

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Curl Curl und Freshwater Beach

Curl Curl Beach

Heute besuchten wir den Curl Curl und den Freshwater Beach im Norden von Manly. Curl Curl Beach ist bekannt für einige der besten Surfmöglichkeiten an den nördlichen Stränden. Ausserdem gibt es am Nord-und Südende des Strandes Salzwasser Felsenpools. Nach einem kurzen Spaziergang entlang der Klippen erreichen wir den Freshwater Beach. Da er nur 3 km von Manly entfernt liegt ist er mit dem Bus einfach zu erreichen. Freshwater hat seinen Namen von einem kleinen Bach am nördlichen Ende des Strandes erhalten. Dieser Bach versorgte in den 1900er Jahren die Schwimmer mit frischem Wasser. Obwohl der Strand nur 350 Meter lang ist, ist er dennoch einer der beliebtesten und bekanntesten. Besonders bei Schwimmern und Surfern ist Freshwater sehr beliebt. Nach unserem Besuch am Strand, entschlossen wir den kurzen Weg nach Manly zu laufen. Trotz dem bewölkten und windigen Wetter war es sehr spannend die Surfer und Schwimmer zu beobachten.

Freshwater Beach
Blick an den Manly Beach

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Sydney

Zur Zeit wohne ich in einem Hostel im kleinen Surfer-Städtchen Manly, welches mit dem Schiff rund 20 min von Sydney entfernt ist. Aus diesem Grund habe ich heute mit meinen Freunden eine kleine Tour durch Sydney gemacht. Als erstes besuchten wir natürlich das Opera House am Hafen. Danach machten wir einen Spaziergang durch den Botanischen Garten gleich in der nähe. Hier gibt es sehr viele verschiedene Bäume und Pflanzen zu entdecken. Später gingen wir in die Innenstadt wo auch die meisten Einkaufszentren zu finden sind. Unsere Reise führte uns bis nach China Town, wo auch ganz in der nähe das Market City Shopping Centre liegt. Das Shopping Centre erinnert an eine Markthalle, die wohl auch früher dafür genutzt wurde um Früchte, Gemüse, Fisch und Fleisch zu verkaufen. Heute werden dort vor allem Kleider und Souvenirs verkauft. Sydney hat auf jeden Fall mehr zu bieten als nur das bekannte Opera House oder die Harbour Bridge, man muss nur ein wenig auf Entdeckungstour gehen.

Jacaranda-Baum
Kakadu im Botanischen Garten
Sydney Opera House und Harbour Bridge
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Queen Victoria Building

Heute Nachmittag stand Shopping in Sydney auf dem Programm, genauer gesagt im Queen Victoria Building. Das grosse Shopping Center liegt sehr zentral und ist mit dem Zug nur ca. 5 min vom Circular Quay entfernt. Das Queen Victoria Building gehört zu den eher teuren Shopping Centern und beherbergt Shops wie Swarovski, Michael Kors, Pandora und so weiter. Je weiter hinauf man im Gebäude geht, desto teurer werden die Boutiquen. Besucht man allerdings die unteren Etagen wird das Angebot grösser und vielfältiger. Während man so durch die verschiedenen Geschäfte schlendert bemerkt man kaum, dass man einen ganzen Häuserblock weit gelaufen ist. Dies wird einem erst klar wenn man das Gebäude wieder velässt und an einem ganz anderen Ausgang angelangt ist. Auch wenn man mit einem kleinen Budget nicht richtig Shoppen kann, ist das Queen Victoria Buliding einen Besuch wert.

Queen Victoria Building
Boutiquen im Shopping Center
Mehrstöckiger Weihnachtsbaum im Queen Victoria Building
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Surfing

Heute ging ein weiterer meiner Träume in Erfüllung. Ich hatte meine erste Surf-Lektion. 🏄

Wer kennt sie nicht, die coolen Szenen in den Filmen, wenn die Surfer rauspaddeln und dann eine Ewigkeit warten um die perfekte Welle zu erwischen, um sie dann gekonnt zu surfen. Bei Profis sieht das immer so einfach aus. In der Realität ist es aber sehr viel schwieriger. Man paddelt raus oder in meinem Fall läuft man raus, dreht das Brett in Richtung Strand und schaut sich nach einer passenden Welle um. Hat man eine gefunden ist das Timing sehr wichtig, man muss im richtigen Moment aufs Brett springen um sich von der Welle treiben zu lassen und dann versuchen aufzustehen. Alleine ist das ganz schön schwierig, aber trotzdem liebe ich es raus zu laufen und eine gute Welle zu erwischen, um dann einige Augenblicke auf dem Board zu stehen bevor ich wieder ins Wasser falle. Mit Hilfe des Surf-Lehrers konnte ich sogar eine ganze Weile auf dem Brett stehen bleiben. Ich bin mir ganz sicher, dass das nicht meine letzte Surf-Lektion war.

Hervorgehoben

Happy Hallo Journey

Am 31. Oktober 2019 ist es nun endlich soweit, ich mache mich auf die Reise meiner träume. Ich fliege nach Australien!

Nachdem ich mir schon in der Oberstufe immer gewünscht hatte nach Down Under zu reisen, ist es nun Wirklichkeit geworden. Obschon es für einige Aussenstehende so aussah, dass ich mir nicht so viele Gedanken über meine grosse Reise machte, kann ich getrosst sagen, dass auch ich etwas nervös war. Zwar habe ich bei meiner letzen Reise nach Malta gute Erfahrungen gemacht, was aber nichts bedeuten muss. Ich habe mich oft gefragt, wie es in Australien ist. Unter anderem wie es ist so lange alleine zu reisen. Allein von Zürich nach Hong Kong sind es schon 11 Stunden und 40 Minuten Reisezeit und dann von Hong Kong nach Sydney nochmal 9,5 Stunden. Nichts desto trotz habe ich meine Reise in Angriff genommen und freue mich nun darauf, wieder viele neue Bekanntschaften und Erfahrungen zu machen.

Alle die mich etwas näher kennen wissen dass ich nicht sonderlich oft mein Handy benutze. Aus diesem Grund habe ich mich dafür entschieden diesen Blog zu schreiben. So seid ihr immer auf dem neusten Stand und ich brauche nicht ständig allen die selben Bilder und Antworten zu schicken. 😉

Hätti Flügu zum flüge,
flug i mit de Vögu furt u chiem nie meh hei.
I’nes Land ohni Näbu, ohni Räge
I’nes Land wo si Sunne hei…
I gieng hüt no uf u dervo, Eifach uf u dervo.

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