Paihia

Als nächstes bringt mich meine Reise in die kleine Stadt Paihia. Paihia erreicht man mit dem Auto in ca. 3 Stunden von Auckland. Die Stadt hat ca. 1500 Einwohner und befindet sich an der Ostküste der Nordinsel. Auf Grund ihrer Lage ist Paihia bei vielen Touristen sehr beliebt, von hier lassen sich ideal Touren zum Cape Reinga, 90 Mile Beach und Piercy Island unternehmen. Rund um Paihia gibt es viele kleinere und grössere Inseln, daher wird diese Region auch Bay of Islands genannt.

Cape Reigna / Te Rerenga Wairua

Als erster Halt steht Cape Reigna auf meiner Liste. Um zum nördlichsten Punkt Neuseelands zu gelangen ist erneut eine ca. 3 stündige Autofahrt von Paihia aus nötig. Für die Maori hat Te Rerenga Wairua eine besondere Bedeutung. Die Mythologie besagt, dass über das Kap und die Untiefe von Te Nuku-o-Mourea die Seelen der Verstorbenen ihre letzte Reise antreten. Ebenfalls am Cape Reigna befindet sich der sogenannte Te Aroha auch Spirit Tree genannt. Der knorrige Baum, welcher auf ein Alter von ca. 800 Jahren geschätzt wird, klammert sich an die Klippen und symbolisiert den Ausgangspunkt für die Reise der Maori-Geister ins Jenseits.

Spirit Tree

Ninety Mile Beach

Nach unserem Halt in Cape Reinga geht die Reise weiter zum Ninety Mile Beach. Dieser beginnt im Süden am Reef Point und endet am Scott Point, fünf Kilometer südlich vom Cape Maria van Diemen. Der Name Ninety Mile Beach ist nicht ganz korrekt zumal der Strand tatsächlich nur 55 Meilen (89km) lang ist. Wie der Strand zu seinem Namen gekommen ist, ist nicht bekannt. Der Ninety Mile Beach wurde im Jahr 1932 als Landebahn einer der ersten Luftpostdienste zwischen Neuseeland und Australien eingesetzt. Bis heute kann der Strand von PKWs als Alternative zur offiziellen Strasse nördlich von Kaitaia benutzt werden, dies wird allerdings nur mit Allradantrieb empfohlen. Der Ninety Mile Beach ist sogar offiziell Teil des Fernstrassennetzes, die maximal erlaubte Geschwindigkeit ist 100 km/h. Die Nutzung der „Strasse“ erfolgt auf eigene Gefahr. Mit unserer Tour machen wir hier kurz halt um in den Sanddünen Sand-Boarding zu gehen.

Piercy Island / Motukokako Island

Mein nächster Ausflug von Paihia führt mich zu Piercy Island auch besser bekannt als The Hole in the Rock. James Cook gab der Insel ihren europäischen Namen Piercy Island. In der Maorisprache bedeutet Motu Kokako „Insel des Kokako“ (Lappenkrähe). Die Bootsfahrt zum the Hole in the Rock führt mich an unzähligen kleineren Inseln vorbei. Da es an diesem Tag etwas windig war, hatte es auf dem Meer einige grössere Wellen und somit etwas Wellengang. Trotz den etwas schwierigen Bedingungen gelang es unserem Kapitän das Schiff durch das 18 Meter hohe Loch hindurch zufahren. Auf dem Rückweg von Piercy Island machten wir einen Zwischenstopp in Otehei Bay auf der Insel Urupukapuka. Ich habe die Zeit auf der Insel genutzt um eine kleine Wanderung zu machen und die Insel zu erkunden und die Aussicht zu geniessen. Ein weiteres Highlight an diesem Tag war der Hai welcher in der nähe des Piers seine runden drehte.

The Hole in the Rock
Otehei Bay

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