Waitomo Caves

Der nächste Stopp ist Waitomo, hier verbringen wir eine Nacht in einem Campingplatz ähnlichen Hostel. Die Zimmer befinden sich jeweils in einem kleinen Häuschen und die Gemeinschaftsküche und Waschräume in einem Nebengebäude. Da ein kleines Abenteuer nicht fehlen darf habe ich mich für das Black Water Rafting angemeldet. Gemeinsam mit vier Freunden aus dem Bus und zwei Tourguides machten wir uns auf den Weg zum Eingang zu den Waitomo Caves. Bevor es losging wurden wir mit Neoprenanzügen, Helmen, Klettergurt und den richtigen Schuhen ausgerüstet. Um in die Waitomo Caves zu gelangen, mussten wir uns an einem Seil in ein ca. 30m tiefes Loch abseilen.

Unten angekommen hiess es erst einmal einen Sitzplatz auf den Felsen finden und das Licht am Helm ausschalten. Sobald es in der Höhle dunkel war konnte man schon die ersten Glühwürmchen sehen. Nachdem wir noch etwas mehr über die Höhlen und Glühwürmchen erfahren hatten ging es noch tiefer hinein. Der nächste Halt  war auf einer kleinen Plattform wo wir über eine Seilrutsche zum eigentlichen Startpunkt fürs Rafting ankamen. Nach einer kleinen Stärkung mit warmer Schokolade und Keksen und nachdem wir unsere Klettergurte ausgezogen hatten, hiess es Schwimmring schnappen und ins kalte Wasser springen. Als alle startklar waren paddelten wir in unseren Ringen Flussaufwärts, da die Strömung nicht allzu stark war ging dies ziemlich einfach und man kam gut voran. An den meisten Stellen reiche mir das Wasser nur bis zum Bauchnabel, so, dass man die Ringe gar nicht benötigte. Wir machten mehrere Zwischenstopps um die unzähligen Glühwürmchen zu bestaunen und mehr über die Tierchen und die Geschichte der Caves zu erfahren. Wir gingen soweit in die Höhle hinein wie es ging, danach machten wir kehrt. Auf dem Rückweg hakten wir uns gegenseitig unter. Da unser Tourguide uns zurück zum Startpunkt zog, konnten wir nochmals in aller Ruhe die Glühwürmchen anschauen.

Wieder beim Startpunkt angekommen, gaben wir unsere Ringe zurück, denn der Rest des Weges muss zu Fuss zurückgelegt werden. Um zum Ausgang zu gelangen mussten wir noch so einige Hindernisse überwinden. Wie zum Beispiel eine kleine Schwelle über eine Rutsche hinunter zu rutschen, durch enge Höhlen zu robben, usw. Ganz zum Schluss entschieden wir uns durch zwei Wasserfälle zum Ausgang zu klettern. Nach diesem Abenteuer kehren wir müde aber glücklich ins Hostel zurück.

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